RT1 in the mix

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Und so reich. Die trifft es immer zuerst. Nie wieder im Leben werde ich so viel für so wenig bekommen. (Fanny) Nach der Beerdigung wurde ich zum letzten Mal in das Haus von Mr. Barville gerufen. Na, bitte, bitte kommen Sie doch herein. Darf ich Sie bitten, Platz zu nehmen? Verehrung, Mr. Widdlecome. Ach, Sie müssen die Tante sein. So ist es. Dann sind Sie die junge Dame, um die es ging. Kommt drauf an, von welcher jungen Dame Sie reden. Welche Sie haben wollen. Ich wünsche und erwarte die junge Dame, auf die sich dieses Dokument, was ich hier habe, bezieht, Madam. Ein Dokument? Was ist das? Der letzte Wille und das Testament des jüngst verstorbenen Mr. Barville. Es ist meine formelle Pflicht, es Ihnen zu verlesen. Wird das sehr lange dauern? Es dauert nur so lange, wie ich brauche, um Sie davon in Kenntnis zu setzen, dass er Ihnen sein gesamtes Vermögen hinterlassen hat. Was? Sein gesamtes Vermögen, Madam. Sein Landsitz, dieses Haus hier in London, sein Landgut in Irland. Seine Aktien und Wertpapiere und über . Pfund in Bargeld. Sagten Sie, . Pfund Bargeld hatte er? Ja, so verhält es sich, Madam. Und er hat mir das hinterlassen? Absolut jeden Penny. (Fanny) Wie trat ich doch jetzt meine Reise in den Norden an! So ganz im großen Stil. Wie war ich doch, und das ist nicht ganz so lange her, zum ersten Mal nach London gereist. Und was hatte ich inzwischen alles erlebt! Wir hatten eine lange Reise hinter uns und hielten in einem hübschen Gasthaus an, um dort die Nacht zu verbringen. Und, wie schon vorher so oft in meinem Leben, hatte das Schicksal wieder einmal seine Hand mit im Spiel. Oh, einen schönen guten Abend, Mylady. Was kann ich für Sie tun? Ich suche nur ein Zimmer für die Nacht. Mein allerbestes Zimmer steht Radio zu Ihrer Verfügung, Mylady. Dann brauche ich noch Schlafunterkünfte und Abendessen für meine Diener. Haben Sie sonst noch Gäste? Jede Menge. Aber Sie werden nicht gestört. Ich möchte morgen früh weiterreisen. Ich werd die Pferde um Uhr bereithalten. Jetzt zeigen Sie mir mein Zimmer. Hey, hallo, Gastwirt! Ist denn hier niemand zu Hause? Gastwirt, aufmachen! Ich brauche eine Unterkunft für die Nacht! (Fanny) Diese Stimme kannte ich doch. Die Stimme, von der ich all die einsamen Monate in meinem Leben geträumt hatte. Seit er weggegangen war. Charles! Hey, Gastwirt! Hey, Wirtschaft. Ich brauche ein Bett für die Nacht. Mach doch mal auf hier. Fanny! Charles! Sag mal, das kann doch wohl nur ein Traum sein. Um Gottes Willen, Mylady! Werden Sie von dem Kerl belästigt? Allerdings. Hoffentlich tut er’s. Gute Nacht und schlafen Sie gut. Wir werden morgen früh nicht abreisen. (Fanny) Nach vielen Abenteuern und Entbehrungen war Charles gerade erst vor einer Woche aus Indien zurückgekehrt. Und er erfuhr, dass sein Vater Radio nach einem Bankrott aufg