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in Hongkong getroffen. Dort weiß man, dass Sie den Schutz des UNHCR einfordern, und Sie können mit uns zu den Vereinten Nationen kommen. Jetzt ist zwar Mittagszeit aber man wird uns reinlassen. Sonst kommt niemand rein. Das UNHCR-Gebäude hat mehrere Ausgänge, deshalb haben wir eine gute Chance, falls jemand von der Presse Sie dort entdeckt, dass wir einen anderen Ausgang nehmen können. Okay, super. Kann ich meine Computer mitbringen? Ich will jederzeit reisefertig sein, falls es nötig sein sollte. Genen Sie einfach. Sie müssen nicht wieder zurück. Nehmen Sie mit, was Sie wollen. Mr. Man weiß, wo ich Sie abhole, dann bringe ich Sie zum UNHCR. Okay, das klingt gut. Vielen Dank für Ihre Hilfe. Er macht sich Sorgen über die nächsten Schritte. Über seine Unterkunft. Er braucht ein Privatquartier, wo die Polizei ihn nicht findet. Machen Sie sich darüber keine Sorgen, kommen Sie erstmal ins UN-Gebäude. Ich rufe noch mal an, bevor wir losfahren. Okay, danke. Sorry… Wir haben kein Auto, und ich überlege Wir könnten die Rezeption bitten, uns ein Auto zu organisieren. Oder nehmen wir einfach ein Taxi? Aber bei dem Verkehr hier in Tsim Sha Tsui ist es schwierig, ein Taxi zu bekommen. Gibt es einen Präzedenzfall dafür, dass Hongkong jemanden aus politischen Gründen ausgeliefert hat? Nicht dass ich wüsste. Aber wenn wir auf Folter plädieren oder Asyl beantragen, dann müssten sie Sie laut Gesetz anerkennen und in Hongkong aufnehmen, weil man nicht weiß, wohin man Sie zurückschicken kann. Der Präsident ist nicht glücklich über die Aufmerksamkeit für diese Debatte. Es wurden geheime Informationen über sensible Programme veröffentlicht die wichtig sind für unseren Kampf gegen antiamerikanische Terroristen, und das ist ein Problem. Aber die Debatte an sich ist legitim und soll stattfinden. Snowden beantragt über die UN politisches Asyl und taucht unter. Ich bleibe in Hongkong und versuche, weiterzudrehen, aber ich merke, dass ich verfolgt werde. Sechs Tage später kehre ich nach Berlin zurück. ES: Hey. Sind Sie da? LP: Ja! LP: Geht’s Ihnen gut? ES: Ja. ES: Wir können uns zurzeit nicht treffen. Sie stehen zu sehr in der Öffentlichkeit. ES: Und die NSA könnte meine Accounts zerstören oder Verbindungen blockieren. ES: Wir brauchen also eine neue Identitätsprüfung. LP: Okay. LP: Wenn ich Ihnen eine Kamera besorge, könnten Sie dann filmen? ES: Im Moment nicht. Meine Gastgeber sind stark gefährdet. ES: Ich kann hier nicht laut sprechen. LP: Wirklich nicht? ES: Ich will nicht, dass die Tür eingetreten wird. USA SPIONIEREN MILLIONEN BRASILIANISCHE MAILS UND TELEFONATE AUS Ich zeige Ihnen jetzt das neue Dokument. Dann sehen Sie alles viel klarer. Auf dieser Karte sieht man die Kabel, mit denen Daten für PRISM gesammelt werden. Hier sieht man, wie viel gesammelt wird. Je dicker die Linie ist, desto mehr sammeln sie. Sie sehen, dass die Linien für die Kabel ziemlich dick sind, sowohl im Süden als auch im Norden Brasiliens. Mit dem PRISM-Programm werden also viele Daten gesammelt, und das halte ich für sehr bedeutsam, denn PRISM ist Facebook, In Brasilien werden also viele Daten gestohlen. Aber wir wissen nicht, wie viel die brasilianische Regierung weiß, oder ob sie mit brasilianischen Firmen zusammenarbeiten. Wir werden es wohl noch erfahren. Eines Tages werden wir alles wissen. Oder fast alles. Ja. Glenn: Was hältst du davon, in die USA zu reisen? LP: Das würde ich momentan nicht machen. Glenn: Und später? LP: Ich weiß nicht. Und du? Glenn: Ich weiß nicht. LP: Wahrscheinlich wären wir von einer Erzwingungshaft bedroht. Glenn: Das wäre für mich noch der beste Fall. Glenn: Mal sehen. Okay, welche nehmen wir? Operative Dinge dürfen wir nicht nehmen. Das schwärzen wir. Geh mal nach oben. Was ist mit dem Alexander-Zitat? Ja, das mit TARMAC. “Warum können wir nicht ständig alle Signale auffangen? Klingt nach einer guten Hausaufgabe für Menwith.‘ Keith Alexander, Direktor der NSA, bei einem Besuch in Großbritannien.“ Das sind Geheimdokumente, oder? Hier ist ein Stick, auf dem drei einzelne Grafiken drauf sein müssten. Wenn mehr drauf ist, müssen wir extrem vorsichtig sein. Ja, genau. Das ist sehr gefährlich für uns beim „Guardian“. Wenn wir Fehler machen, merkt es keiner, da alles unter Verschluss war. Die werden uns die Tür eintreten, wenn wir da ins Detail gehen. Er sagt, der Premierminister ist extrem beunruhigt deswegen. Und es hieß immer wieder: „Das kommt von ganz oben.“ ES: Wie läuft’s da drüben? LP: Ich bin beim „Guardian“. Heute wird TEMPORA veröffentlicht. LP: Sie sind sehr nervös und haben Angst vor einer einstweiligen Verfügung. ES: Die NSA liebt dieses Programm. LP: Warum? ES: Weil das in den USA nicht erlaubt ist. Und die Briten lassen uns alle Freiheiten. LP: Sie bekommen kalte Füße wegen der Nennung von Telekommunikationsfirmen. ES: Kennen sie denn die Firmen? LP: Ja, ich glaube schon. Am . Juni erstattet die Regierung Strafanzeige gegen Snowden und fordert Hongkong auf, ihn auszuliefern. Zwei Tage später organisiert WikiLeaks seine Ausreise und einen Asylantrag. Die Maschine, in der sich Snowden angeblich befindet, erreicht bald ihr Ziel: Moskau. Sie soll in wenigen Minuten landen. Wie Sie vielleicht gehört haben, gibt es einen CIA-Agenten, der viele Informationen enthüllt hat. Er sitzt auf dem Moskauer Flughafen fest. Wir konnten ihn aus Hongkong rausholen, aber als er in Moskau landete, zog die US-Regierung seinen Pass ein. Offiziell hat er das russische Territorium nicht betreten. Er ist im Transitbereich des Flughafens. Jemand von uns ist bei ihm. Wir versuchen, einen Privatjet zu beschaffen, um ihn aus Moskau auszufliegen. Nach Ecuador oder vielleicht nach Venezuela. Oder auch nach Island. In ein Land, wo er in Sicherheit ist. Sie haben das Wort, so lange Sie es für nötig halten. Vielen Dank und guten Tag. Zunächst einmal rechtfertigen die USA alles, was seit dem . September passiert, mit dem Terrorismus. Alles geschieht im Namen der nationalen Sicherheit, um das Volk zu beschützen. In Wirklichkeit gilt aber das Gegenteil. Viele, viele Dokumente haben nichts mit Terrorismus oder nationaler Sicherheit zu tun, sondern mit der Konkurrenz zwischen



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