Radio Fantasy 100.4 Fm

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Aber kein Mensch wird um mich weinen, nicht mal ich selbst. Warum nicht? Rittersporn, komm! Los, schnell hinterher! Bitte, Schwester, ich bin überfallen worden und verwundet. Helfen Sie mir. Treten Sie ein, mein Sohn. Pass auf! Da oben! Zurück! So, mein Freund Tulpe, jetzt zu uns beiden! Zu viert! Hier rein, Fanfan, los! Zu Hilfe, Fanfan! Lass ihn mir! Wo ist er hin? Dort oben, schnell! Nur Mut, Fanfan, ich komme! Zu Hilfe, Rattenfänger! Jetzt ist es aus, Fanfan. Schluss mit der verfluchten Tulpe! Ich pflanz dir welche aufs Grab! Komm schnell, sie haben Adeline entführt! Los, kommt her! Dieses Ding sieht aber ganz so aus wie eine Fahne. Es ist auch eine- die des überraschten, überrumpelten, völlig verdutzten Feindes. Auf der Jagd nach der Kutsche gelangten Verfolger und Verfolgte, ohne es zu merken, unklugerweise weit hinter die feindlichen Linien. Der Feind überlegte: Ist das ein Täuschungsmanöver des Feindes? Der Feind hat uns verraten! Sofort wurden Kuriere ins Hauptquartier von Marschall de Brambourg gesandt. Marschall de Brambourg war ein berühmter Stratege. Die Kuriere erstatteten dem Marschall einen klaren, umfassenden Bericht. Nachdem er unterrichtet war, beschloss der Marschall, die Lage wiederherzustellen. Da man uns hinterlistig im Rücken packen wollte, drehen wir uns um! Marschall de Brambourg war ein Meister der Improvisation. Und schon ritten die Kuriere mit den Befehlen des Marschalls in alle Himmelsrichtungen. Infanterie, Gesicht nach hinten! Kavallerie, umdrehen! Artillerie, kehrt marsch auf der Stelle! Der Marschall hatte die Lage auf den Kopf gestellt. Majestät, der Feind hat sich plötzlichradio Ludwig XV. erfuhr mit Bestürzung vom geschmacklosen Benehmen des Feindes. Was bedeutete diese plötzliche Änderung in der Schlachtordnung? Das warf ja seine ganzen Pläne über den Haufen. Ein wenig verwirrt versuchte Ludwig XV., die Situation zu verstehen, doch umsonst. „Teufel!“, sagte er zu sich selbst, „sie kehren uns tatsächlich den Rücken! Das ist wenig entgegenkommend.“ Sollte der Feind befürchten, von einem anderen Feind angegriffen zu werden? Oder wollte der Feind einfach sein Wort brechen? Aber was haben sie denn vor? Dieses Manöver ist mir sehr verdächtig. Und unterdessenradio Schneller! Schneller! Los! Schneller! Schneller! Adeline, spring! Spring raus! Adeline, hab keine Angst! Liebst du mich doch ein bisschen? Noch nie bin ich einer Frau so hinterher gewesen wie dir. Ich bete dich an. Du hast doch gesagt, du liebst mich nicht. Hast du mir etwa geglaubt? Natürlich nicht. Barabbas! Aufpassen, Fanfan! Hauen wir ab! Uns ist das Pulver ausgegangen! Los! Du bist ja verwundet! Es ist nichts. Wo ist Adeline? Entführt. Entführt? Wie? Achtung! Schnell weg! Aber, das sieht ja aus wieradio Seht euch das mal an. Ein Keller. Der führt irgendwohin. Was kann passieren? Dass wir auf unsere Linien treffen. Dann los! Was sagt er? – Tja, was sagt er? Die Sache sieht übel aus. Gegen alle Bräuche greifen uns die Franzosen von hinten an. Meine Herren, Sie eröffnen das Feuer und verschließen die Fenster. Wir müssen dahin vorstoßen, wohin wir uns zurückgezogen hätten, wenn die Schlacht normal verlaufen wäre. Ich verstehe nicht, was in den Köpfen des französischen Generalstabs vorgeht. Keine Artillerievorbereitung! Das ist unfassbar! Hände hoch! Hände hoch und Pfoten runter! Türen abschließen! Da rüber! Hopp, alle Mann da rüber, los, schneller! Immer rein mit euch in die gute Stube! Los! Moment, her damit, der Nächste, so! Wer abhaut, wird erschossen! Peng, peng! Komm jetzt, Schwiegerpapa! Schon geladen, entsichert sie! Rattenfänger, schau mal oben nach. Beeil dich! Oben ist niemand. Verbarrikadiert die Tür! Hier, mit dem Tisch! Komm! Nimm die Pistolen. Ja. Feuert aus allen Löchern! Bravo, Schwiegerpapa! Der Feind begriff, dass sein Generalstab gefangen war. In panischem Schrecken stoben die Soldaten wie aufgescheuchte Hühner nach allen Richtungen davon. Die regellose Flucht wurde zum völligen Chaos, als Fanfanradio Marschall de Brambourg hisst die weiße Fahne. Er kapituliert. Tatsächlich, die Truppen ergeben sich. Aber wem? Ja, wem? Sehr merkwürdig. Ich würde gerne wissen, wer sich erlaubt hat, mir meinen Feind wegzunehmen und uns um einen Sieg zu bringen, der fest ausgemacht war. Aber sie ergeben sich ja uns, Majestät, sie laufen direkt auf uns zu. Wir haben gewonnen! Der Sieg ist unser! Ich wusste es ja. Ich habe mit dem Zufall gerechnet, und der hat mich noch nie im Stich gelassen. Wir haben gesiegt, ohne nur einen einzigen Schuss abzufeuern. Und die . Toten, die Sie mir versprochen hatten? Die sparen wir uns fürs nächste Mal, Sire. Was ist denn das für ’ne komische Fuhre? Sireradio bitte verzeihen Sie den abenteuerlichen Zustand dieser Equipage. Ich weiß nicht, woher ich komme. aber ich komme von weither. Majestät mögen mir verzeihenradio aber ich habe Adeline unterwegs verloren. Die bestandenen Gefahren beweisen besser als ich, dass ich, Majestät, auch heute noch wie immer Euer diskreter, untertäniger Diener Lebel bin. Kehrt die Trümmer zusammen und schafft sie weg, aber versorgt mir die Pferde. Unter uns, Marschall, wüsste ich zu gerne, wer der Urheber dieses Sieges gewesen ist, den die Geschichte einmal Ihnen zuschreiben wird. Die Pfeife! Monsieur von der Tulpe, Sie haben ein Kompliment verdient. Vielleicht heißt es eines Tages, der Krieg sei eine Angelegenheit, die zu ernsthaft ist, um sie bloß den Militärs zu überlassen. Sie haben durch Ihr Bravourstückchen, das Sie eigenmächtig durchgeführt haben, ohne mich davon in Kenntnis zu setzen, ein eines Generals würdiges Talent bewiesen. Ich ernenne Sie also zum Hauptmann. Sie haben den Wunsch geäußert, die Tochter Ihres Königs zu heiraten, wie man es Ihnen prophezeit hat. Das Schicksal hat sie nicht betrogen. Ich gebe Ihnen meine Tochter zur Frau. Es beliebte mir, der Vorsehung einen kleinen Stups zu versetzen. Ich vermähle Sie mit meiner Adoptivtochter, Adeline von Rattenfänger. Sie ist Ihrer würdig, Fanfan von der Tulpe, da sie allen Versuchungen widerstand. Und Sie, Rittersporn, ernenne ich zum Unteroffizier. Und Sie, Rattenfänger, ernenne ich zum Schwiegervater, mit dreifachem Sold! Zum Abschied wünschen wir euch Freude, Glück und Wohlstand.



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