Radio SWR3

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lieben. Was hab ich denn getan, Adeline, dass du mich so lieb hast? Doch gar nichts! Wieso liebst du mich? Ich weiß auch nicht, warum, Fanfan. Wenn ich bei dir bin und du mich anschaust, dann bin ich schon glücklich. Jetzt weine nicht mehr. Ich bin nicht dazu verurteilt worden, dich weinen zu sehen. Komm, lächle! Na, was ist? Wirst du lächeln? Ich bin an allem schuld, ich hätte dich nicht herausfordern sollen. Warum hast du auch auf mich gehört? Ich habe an dich geglaubt. Wenn ich jetzt noch einmal lieben dürfteradio würde ich dich lieben. Verlass mich nicht, Fanfan! Wie soll ich weiterleben? Dir wurde ein glückliches Leben vorausgesagt. Leb wohl und vergiss mich. Fanfans Leben ist so kurz wie das Leben einer Rose, wie das Leben einer Tulpe. Hier, Adeline, sie soll dir Glück bringen. Armer Rittersporn, ich bin ja so unglücklich! Wem sagen Sie das? Glauben Sie, ich find’s komisch? Tja, das Leben macht keinen Spaß. Vor allem, wenn man’s verliert. Die Viertelstunde ist vorbei. Haben Sie sich noch was zu sagen? Los! Ich liebe dich! Ich liebe dich, Fanfan! Tröste dich, ich liebe dich nicht! Du hättest ihr sagen können, dass du sie liebst. Ganz unverbindlich. Mir ist lieber, dass sie das Gegenteil glaubt. Sie soll mir nicht nachtrauern. Besonders jetzt, wo ich gerade anfange, mich vielleicht auch zu verlieben. Tatsächlich? Ich hab mich benommen wie einradio radio wie ein Schwein. Ich wollte selber Schicksal spielen. Wo hast du bloß deine Augen gehabt? Ich würde für Adeline sämtliche Königstöchter von Frankreich und Navarra hergeben! Ich glaubte an mein Schicksal. Und ich glaube immer noch daran! Aber nicht mehr lange. Präsentiert das Gewehr! Still gestanden! Hand an den Säbel! Säbel hoch! Präsentiert den Säbel! Meine erste Hinrichtung, der ich beiwohne. Muss man mal erlebt haben. Meine arme Frau hat immer behauptet, sie stirbt vor mir. Alles Schwindel! Da laufen sie noch, aber gleichradio ist’s vorbei. Ja, dann sind wir für sie tot. Woran hängt das Leben? An einem Fädchen. Wer zuerst drüben ist, wartet auf den anderen. Mach’s gut. Bis gleich. Mama, wird der Papa dort aufgehängt? Das wirst du schon sehen. Mama, ich muss mal. Ja, ja, später. Leb wohl, Rittersporn. Kopf hoch. Ich möchte dich mal an meiner Stelle sehen! Schon vorbei? Ich hab nichts gespürt, und du? Du auch schon da? Da machen sie so ’n Wirbel ums Sterben! Ja. Aber wir leben ja noch, alter Freund! Wir leben noch! Wenn ich das meiner Frau erzähle! Auf Geheiß des Königs wird den Delinquenten, weil sich das Urteil nicht vollstrecken ließ, die Strafe erlassen. Denn Gott hat für sie gesprochen, zur großen Beruhigung Seiner Majestät. Es lebe der König! Es lebe der König! Es lebe der König! Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mich nicht so aufzuregen brauchen! Meine kleine Adeline! Ach, es ist ein Wunder! Es ist wirklich ein Wunder, dass Seine Majestät sie begnadigt hat. Und auf welche Weise er diese Begnadigung inszeniert hat. Noch nie wurde ein Wunder klüger arrangiert. Seine Majestät erwartet Ihren Dank. Kommen Sie. Schnell, kommen Sie! Aber erst richten wir die Frisur, die Ihre Augen verdeckt. Bitte, sieht gleich viel hübscher aus. Einfachheit wirkt immer am pikantesten. Sie zittern ja. Sie brauchen sich nicht zu fürchten. Ich fürchte mich nicht und ich zittere nicht. Der König hat gezeigt, dass er auch nur ein Mensch ist. Verständnisvoll und offen. Ja, er wird Sie anhören. Seien Sie so verständnisvoll, sein Zuvorkommen zu erwidern. Und noch etwas: Sie dürfen nie vergessen, dass er Ihr Gebieter ist. Tun Sie, was er sagt. Bitte! Fertig. Sie haben vollkommen Recht. Er ist auch nur ein Mensch. Oh, diese graziöse Reverenz. Lebel versteht sich darauf, seine Rekruten zu instruieren. Noch einmal. Sehr hübsch. Nein, bitte verschone mich damit. Es genügt mir, dich glücklich zu wissen. Dein Gesicht spricht auch ohne Worte. Ich hab ja meine Augen, um das zu verstehen. Mein Kind, liebst du deinen König? Ebenso wie ich ihn respektiere, Sire. Gewiss, und du weißt auch, dass du ihm zu gehorchen hast. Du wärst sicher untröstlich, ihm zu missfallen. Sire, ich käme gar nicht auf die Idee. Also wirst du ihm gefallen, indem du ihm gehorchst. Hab ich recht verstanden? Komm, setz dich doch, kleine Schönheit. Du unschuldsvolle Grazie. Du charmantes Geschöpf. Komm doch näher. Versuch zu vergessen, wer wir sind. Wenn du mir gefallen willst, genügt es schon, mir ein wenig gefällig zu sein. Komm, setz dich. Gib mir deine Hand, deine hübsche kleine Hand. Aber, Sire, mein Herz gehört Fanfan! Aber wer will denn gleich das Herz? Ich will etwas anderes von dir. Ich bin ein anständiges Mädchen. Genau dieser lobenswerten Eigenschaft verdankst du mein Interesse. Du liebst Fanfan, sagst du? Dann solltest du mir danken. Ich gebe dir die Möglichkeit ihm deine Liebe zu beweisen, indem du die Treue brichst, die du ihm geschworen hast. Du zahlst für seine Begnadigung mit ein paar schönen Minuten, die wir zusammen verbringen. Und danach, wenn du nicht unvernünftig gewesen bist, überschütte ich dich mit Geschenken. Davon wird er dann auch profitieren. Majestät finden sicher genug Mädchen, die nur drauf warten, ihr Glück so zu machen. Dein Sträuben reizt mich mehr als deren Koketterie. Ich befehle dir, mich endlich zu erhören! Sire, lassen Sie mich los! Lassen Sie mich los, ich flehe Sie an! Was stehen Sie denn so blöd da? Los, ihr hinterher! Was war zwischen dir und dem König? Gar nichts. Der König wollteradio Und du wolltest nicht. Und? Ich hab ihn geohrfeigt. Im Ernst? Im Ernst. Nicht wahr, wenn der Lebel mich findetradio Niemand wird dich finden. Du hast wirklich den König geohrfeigt? Mein seligster Wunsch. Kompliment, Lebel, Kompliment! Ich hab sie überall gesucht, aber sie ist verschwunden. Sparen Sie sich Ihre Erklärungen. Ich muss dieses Mädchen haben, unter allen Umständen! Sie machen sich ohne Aufsehen auf ihre Spur, finden sie ohne Aufsehen, entführen sie ohne Aufsehen. und bringen sie ohne Aufsehen zu mir. Sie haben Stunden, um sich zu rehabilitieren. Wenn man sich nicht mal mehr auf Ihre Gemeinheit verlassen kann! Fanfan, ich sag dir eins: Es lebe das Leben! Ich bin bescheiden. Ich hab dem Tod ins Antlitz gestarrt,



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