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Jetzt decken Sie mal die Liebenswürdigkeit und die Tapferkeit ab. Ein feuriges Herz, ein unbezähmbarer Mut. Er wird Ihnen alles geben, was er anderen verweigert hat. Ich sehe ein hübsches Vermögen, und Sie werden seine Frau. Seine Frau? Und eine stattliche Figur, sagten Sie? Ja, er kennt sich aus in der Liebe und ist erfahren im Umgang mit Frauen. Elegant und ansprechend. Und er hat einen schneidigen, prächtigen Schnurrbart. Schnurrbart? Sind Sie da sicher? Ja. So hab ich mir ihn aber nicht vorgestellt. Vielleicht wird er ihn abrasieren oder er hat noch keinen. Schnurrbart oder nicht. Hauptsache, Ihnen fliegt die große Liebe ins Haus. Ich bin glücklich, Papa! Ich bin ja so glücklich! Tut mir Leid, Barabbas. Da haben Sie die Antwort. Sie haben’s doch selbst gehört. Selbst wenn ich wollte, könnte ich nie Ihre Frau werden. Kein Mensch kann gegen sein Schicksal an. Deine Tochter muss blind sein oder taub! Los, her mit meinem Geld. An mir hat’s jedenfalls nicht gelegen. Etwa an mir? Beim ersten Wort hätte sie wissen müssen, wer gemeint war! Sie muss mich verwechselt haben. Doch mit wem? Ein feuriges Herz, ein unbezähmbarer Mut, kennt sich aus in der Liebe! Ohne Übertreibung aufs Haar mein Porträt. Auf deine Zukünftige. Auf die Prinzessin Henriette. Schon wieder? Du spinnst ja, Fanfan. Trink und halt’s Maul. Warum starren Sie mich so an? Haben Sie wirklich vor, sich einen Schurrbart wachsen zu lassen? Ich hab’s vorgehabt. Wieso? Er hat’s vorgehabt! Sie sind ein Engel, Rittersporn. Was denn? Ich hab mir eben die Karten legen lassen. Sie haben Konkurrenz gekriegt. Die ist aber echt. Und Sie glauben den Quatsch? Ich glaube an Kartenlegen, Horoskope, das Tarot, Sternbilder, Handlesen, den lieben Gott, die Jungfrau Maria und an die Liebe. Ich glaube auch dran. Ich heirate einen gefürchteten Haudegen! Mich erwarten wunderbare Abenteuer! Er gibt mir alles, was er anderen verweigert hat! Ich diene im tapfersten Regiment Frankreichs! Er macht ein großes Vermögen und ich werde seine Frau! Ruhm ist mir gewiss! Er wird mir alle Wünsche von den Augen ablesen! Die Tochter des Königs wird mich lieben! Das haben Sie geglaubt? Aber das war doch nur Spaß. Die Tochter des Königs ist mir bestimmt. Kein Mensch kann gegen sein Schicksal an. Wie Sie wollen. Dann gehen Sie doch zu ihr. Nur zu! Auf einmal ist es aus mit der Courage. Wovor haben Sie Angst? Ihr Glücksstern wird Sie schon beschützen. Sie haben wohl Angst, feuriges Herz! Mit der Tapferkeit ist’s nicht weit her! Ist das eine Herausforderung? Heute Nacht gibt mir Henriette das Jawort! Heute Nacht! Henriette! Das Jawort! Mein Gott! Sei seiner gnädig! Halt! Wer da? Wache! Wache! Los, da zum Fenster rein! Duck dich! Alle Ausgänge besetzen! Umstellt das Schloss und bringt mir die Kerle! Lebend oder tot! Nicht übel, was? Wie muss ich die Prinzessin anreden? Erst machst duradio und dannradio So? radio mit einer zahlenmäßig unterlegenen Armee die Übermacht des Feindes zu brechen. Je weniger Soldaten man hat, desto beweglicher ist man. Und umso weniger fällt man auf. Mit Zustimmung Eurer Majestät findet die Begegnung mit dem Feind hier statt. Hier, Herr Marschall? Hier, Eure Majestät. Und der Feind, was hat der geplant? Er hat sein Einvernehmen bekundet. Und wo stellen Sie den rechten Flügel auf? Links. Links. Sehr raffiniert. Und den linken Flügel rechts hinüber? Nein, Sire, der kommt ins Zentrum. Und das Zentrum auf den rechten Flügel. Der Plan ist raffiniert. Es geht darum, den Feind aus dem Konzept zu bringen. Ich habe . Tote vorgesehen, ohne mich festlegen zu wollen. Bei dem Marschall von Sachsen würden Ihre Majestät nicht so billig wegkommen. Mein lieber Herr Marschall, pflege ich zu feilschen, wenn es um den Sieg geht? Ich bitte Eure Majestät um Verzeihung. Zwei Männer sind ins Schloss eingedrungen, vermutlich Spione. Sie werden sie suchen, finden und aufhängen! Ich will nicht mehr gestört werden! Unsere Truppen bilden einen spitzen Winkel und durchbohren die gegnerische Front. Die Garde folgt ihnen in Trapezform, nicht im Viereck aufgestellt. Ich bräuchte dafür nur Kanonen. Dann greifen die Dragoner anradio Fanfan, hier! Mein Freund, was machen Sie da? Wo kommen Sie her? Sie werden’s kaum glaubenradio da oben aus dem Kamin. Doch, doch. Vorwärts, abführen! Kommt her! Da oben! Königliche Hoheit, ein Mann hat sich eingeschlichen! Rühren Sie mich nicht an! Kennen Sie mich denn nicht? Die Räuber, der Überfall? Und die Tulpe. Fanfan! Fanfan? Sie hat mich erkannt! Ich hab’s ja gewusst! Ich muss ihr noch was sagen! Sie wird mich lieben! Henriette, sagen Sie, dass Sie mich lieben! Es ist Ihr Schicksal! Henriette, sagen Sie esradio Sehen Sie? Kein Schnurrbart mehr. Gefalle ich Ihnen so besser? Wie? Was? Wieso? „Auf Anordnung Seiner Majestät Ludwig XV. hat das Feldgericht den Soldaten Fanfan von der Tulpe und Sergeant Rittersporn zum Tode verurteilt. Wegen Hochverrats, Majestätsbeleidigung, Desertion, Hausfriedensbruch und nächtlicher Ruhestörung. Die beiden Delinquenten werden morgen früh aufgehängt, und zwar vor der Front ihres Regiments. Die Zeremonie wird beschlossen durch einen Tanz im Freien. Mit anschließendem Brillantfeuerwerk.“ Ich bitte um den ersten Tanz. Fehlt ihr was? Schlechte Nachrichten? Sie mochte Rittersporn so gern. Armer Rittersporn. Sie müssen sich fassen. Wir trauern doch alle um ihn. Und man sagt, gehängt werden, das wäre gar nicht so unangenehm. Ja, aber er war nicht wie andere Männer. Er wollte nicht sterben. Der König ist mir unbegreiflich. Du, Herr Unteroffizier? Wird mein Papa morgen aufgehängt? Sire, ich bitte Eure Majestät, die Störung zu verzeihen, aber mich zwingt ein ungewöhnlicher Fall dazu, der diesem hübschen Kind sehr zu Herzen geht. Ich sehe an ihrem Gesicht, dass es sich um eine Staatsaffäre handelt. Nein, Sire, um eine Liebesaffäre. Das ist allerdings bedeutend schwieriger. Was wollen Sie von mir? Eine Kleinigkeit. Diese Bescheidenheit macht mich stutzig. Nur eine Gunst, eine Begnadigung. Die von Fanfan von der Tulpe. Sie verlangen viel. Er wagte sein Leben für die Prinzessin und mich. Wäre jetzt nicht der richtige Moment, diese Schuld zu begleichen? Begnadigen Sie ihn, Sire, versprechen Sie es mir! Stehen Sie auf, meine Liebe. Stehen Sie auf. Weinen Sie nicht um einen Undankbaren, der Sie gar nicht liebt. Der -allerdings nicht mehr lange- die fixe Idee hat, mein Schwiegersohn zu werden! Mein Schwiegersohn! Aber daran bin ich doch schuld! Ich habe ihm diesen Floh ins Ohr gesetzt, mit einer falschen Prophezeiung, und jetzt will er Madame Henriettes Liebe gewinnen. Wie alt sind Sie, mein Kind? . Und was ist Ihnen prophezeit worden? Dass ich Fanfan von der Tulpe heirate. Na wunderbar. Dann verstehe ich nicht, warum sie weinen. Lassen Sie das Schicksal und die Justiz ihren Lauf nehmen. Ich habe beschlossen, dass er aufgehängt wird, aber weil sie so jung sind und Ihre Schönheit mich berührt hat, gewähre ich Ihnen die Gnade, von ihm Abschied zu nehmen. Das kann kein Abschied sein! Ich liebe dich, Fanfan! Ich hab dich schon immer lieb gehabt, schon immer! Nein, Adeline, wir müssen Abschied nehmen. Versprich mir, dass du mich vergisst. Ich werde dich nie vergessen. Und dich immer



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