Alsterradio

Alsterradio, Alsterradio hören, Webradio Alsterradio Internetradio

Fügen Sie zu Ihrer Website.

Du kriegst % Beteiligung. In Jahren hast du deine Anlage verdoppelt. Jetzt warte mal. Das weiß man nicht. Die Geschäftswelt ist kein Ponyhof. Und der Rest? Von der Bank. Deinen Teil kriegst du zurück, wann du willst. Wann ich will? Ja. Also gut. Schlag ein. Mein Anwalt schickt dir die Papiere. Du wirst es nicht bereuen. Alles gut? Ich komme gleich wieder. Ist okay. Olivier! Warte auf mich. Olivier. Lass mich. Ich weiß, du bist sauer. Lass mich in Ruhe. Ich muss doch bitten. Es tut mir Ieid, Olivier. Ich hatte keine Wahl. Es ging ums Prinzip. Um unsere Geschichte. Um das, woran wir geglaubt haben. Du, ich, Papa. Hör auf! Seit Jahren schleife ich dich hinter mir her. Du denkst, du seist so ehrenhaft. Dabei denkst du nur an dich! Das sagst ausgerechnet du? Dir ist doch alles gal. Ach ja? Und wer hat dir Arbeit besorgt? Bei wem hast du gewohnt? Hm? Du Ieidest unter Gedächtnisschwund. Ich weiß, woher ich komme. Aber schau dich doch mal an! Wer bist du geworden? Weißt du, was Papa über dich denkt? Er hat’s dir vielleicht nicht gesagt, aber er schämt sich für dich. Du bist eine Schande. Du kannst mich! Und weißt du was? Du bist ein elender Schmarotzer. Du hältst die Moral hoch, aber wozu bist du eigentlich gut? Was kannst du eigentlich? Kamerad! Dieses Mal kannst du dich selbst aus der ziehen. Leon. Ich lebe mittlerweile in Igaratä, einem Dorf in der Nähe von Säo Paulo. Noch nie habe ich mich so nützlich gefühlt, so lebendig. Ich denke oft an dich. Ich hoffe, du bist glücklich und hast ebenfalls deinen Weg gefunden. Ich umarme dich. Noemie. Guy Michel, guten Abend. Das Match bedeutet den Abstieg. Wie fühlen Sie sich? Rechnerisch ist alles offen. Wenn wir die nächsten Spiele gewinnen und unsere Gegner verlieren, gibt es Hoffnung. Und das Spiel hatte ja durchaus auch Positives. Den Abpfiff? Auf Polemik lasse ich mich nicht ein. Ich suche keine Ausflüchte. Viele Spieler sind in der Tat verletzungsbedingt ausgefallen. Und Diarra? Bernard Diarra hat eine Kreuzbandverletzung. Akum Diarra spielt bei der FußbalI-Afrikameisterschaft. Viel auf einmal. Wie Sie ja vielleicht wissen, gibt es im Leben Schlimmeres. Man muss Radio positiv bleiben. Es gibt Schlimmeres. Es gibt sehr viel Schlimmeres. Es gibt Schlimmeres. Vielen Dank, Guy Michel, für diese offenen Worte. Ihnen einen schönen Abend. Guy Michel stehtjetzt der Gang in die Spielerkabine bevor. Die Stimmung ist bedrückt, es wird ihm keiner zuhören. Die Spieler pfeifen auf seine Reden. Der Teamgeist ist tot, genau wie die Teamwerte, zum Beispiel die Solidarität. Nun ja. Das war Leon Kandel, der sich den Arsch abfriert, hier im Parc des Sports du Bram, in Louhans. Lionel, an müssen wir jetzt denken. Chirac denkt bereits an seine Wiederwahl. Er denkt an nichts Anderes. Lionel, manchmal bist du so naiv, dass es wehtut. Hallo? Wie geht’s? Gut. Du siehst mitgenommen aus. Kaffee? Gerne. Zwei. Davon einen Ristretto. Bitte. Sie geht mir auf den Senkel. Sie hat studiert, also kocht sie keinen Kaffee? Also, was gibt es? Ich stecke in der Klemme. Rein geschäftlich, oder? Nichts Gesundheitliches? Nein. Die Scheidung von Chantal. Eine Riesen. Sie ist zurück nach Laval. Nach Laval? Wer heiratet denn auch ein Coco-girl! Aber das ist nicht alles. Ich habe die falschen Aktien gekauft. Ich kenne dich. Das kriegst du wieder hin. Ich habe alles verloren. Wir müssen reden. Ja, Lionel? Natürlich, aber du setzt viel zu weit links an. Du wirst ja nicht für ein Ergebnis gewählt, sondern für den Entwurf. Ja. Gut, bis später. Ciao, Lionel. Lionel Jospin? Ja. Gib es mir wieder, wenn du kannst. Keine Eile. Bis Ende des Monats. Was soll ich mit Piepen? Sehe ich aus wie ein Penner oder was? Machst du Witze? Ich will dich nicht anpumpen. Ich will meinen Anteil verkaufen. Meine %. Aber das wird nicht gehen. Du hast gesagt, ich kann meinen Anteil zurückhaben. Gesagt, gesagt. Du musst den Vertrag lesen. Verkaufen kannst du nur mit Zustimmung des Mehrheitseigners. Ja, aber das bist doch du! Ja, aber ich bin nicht einverstanden, dass du verkaufst. Wo bleibt die blöde Ziege mit dem Kaffee? Ist nicht gegen dich. Ich denke nur an die Agentur. Wir eröffnen ein Büro in Dubai. Ich brauche Cashflow. Du kommst ungelegen. Ist eben so. Warte. Hier. Sie heißt Svetlana. Ist ein bisschen teuer, aber sie ist es wert. Eine letzte Runde, Rabbi? Nein. Gleich ist das Spiel. Welches Spiel? Na, Frankreich-Brasilien. Wir können zusammen schauen. Nein, danke. Dann bis morgen zur Revanche? Nein. Morgen fahre ich nach Paris. Ich mache mir Sorgen um meinen Sohn. Den kleinen? Nein. Den großen, Olivier. Du hast doch immer gesagt Radio Ja, aber ich habe mich getäuscht. Ich war ungeschickt mit ihm. Ich muss unbedingt mit ihm sprechen. Vater sein ist ein Handwerk. Man kann es nicht lehren. Nur lernen, indem man es ausübt. Vielleicht habe ich ihn nicht genug beobachtet. Nicht genug zugehört. Es hätte mehr sein müssen. Ich glaube, ich war ziemlich blind. Der Talmud sagt: „Die Taten des Vaters sind dem Sohn ein Kompass.“ Du hast ihm den Weg gezeigt. Ja, aber Radio Habe ich ihm genug gezeigt, dass ich ihn liebe? Was machst du? Tut mir Ieid. Ich komme nicht mit. Ich bin krank.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.