Hit Radio RT1 94.0 Fm

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die wir spenden, wirklich in Gebrauchtläden bei uns verkauft wird. Und je schneller wir unsere Kleidung wechseln, desto mehr wird in Entwicklungsländer wie Haiti ausrangiert. Da die Menge an Secondhandkleidung in Haiti angestiegen ist, ist die lokale Bekleidungsindustrie hier verschwunden. Einst ein stolzer Schneiderhandwerkszweig, produziert Haiti jetzt zumeist billige T-Shirts für den Export nach Amerika. Früher als man dort noch arbeitete, sah man für gewöhnlich jemanden, der lernte zu nähen. Die Person kommt vielleicht um zu lernen und möchte, dass man ihr das Nähen lehrt. Dann bringt man es ihnen bei. Und weil sie gelernt haben zu nähen, wissen sie, dass sie einen Job mit ihren Fähigkeiten finden würden. Aber heutzutage lernt diese Person, wie man näht, aber sie kann keinen Job finden oder davon leben. Also sage ich den Leuten, dass sie aufhören sollen, Dinge zu kaufen, dass es nicht gut ist, dass es um die $ kostet. Du gehst auf eine Party, du gehst heute aus. Du gehst einfach in einen Laden und kaufst dir ein Kleid für $. Weil es nur $ kostet, kann man es einfach wegwerfen. Und morgen macht man dasselbe, immer wieder dasselbe. Während das Bewusstsein von Modeeinfluss auf unserer Welt wächst, gibt es führende Industriefachleute, die anfangen, an den Auswirkungen eines Konzepts, das auf einer fahrlässigen Produktion und unendlichen Konsums beruht, zu zweifeln. KALIFORNIEN, USA Bei Patagonia hassen wir das Wort „Verbraucher“. Wir müssen ein besseres Wort dafür finden, wir bevorzugen „Kunden“… UMWELTANGELEGENHEITEN …und wir bevorzugen ebenso Kunden, die den Einfluss ihres Konsums erkennen. Sie erkennen, dass ein Kunde Teil des Problems ist. Wir sind großer Hoffnung, dass wir unsere Kunden dazu ermutigen, uns dem wirklichen Hinterfragen des Konsums anzuschließen. Denn ohne Reduktion des Konsums haben wir nicht das Gefühl, dass wir eine gemeinsame Lösung für die anstehenden Probleme finden können, die jährlich insgesamt in einem fortgesetzten Rückgang der Gesundheit unseres Planeten resultieren. Die Modeindustrie muss eigentlich nur nachdenken. Sie muss nur ihre Arbeitsweise überdenken… MODESCHÖPFERIN …die herkömmliche Art infrage stellen. Als Modeschöpferin ist das die aufregendste Sache, die ich momentan mache. Viel aufregender als zu sagen: „Ich liebe die Farbe dieser Saison“ oder „Das ist der Schnitt, das ist die Rocklänge“. Es ist eine größere Herausforderung in meiner Branche wenn ich sage: „Ich werde es auf eine Art machen, die nicht so schädlich für den Planeten ist.“ Der Handel hat durch Werbung der Gesellschaft eingeredet, dass Glückseligkeit auf Dingen basiert, dass wahre Glückseligkeit nur mit einer jährlichen, saisonalen, wöchentlichen, täglichen Zunahme an Wertsachen erreicht werden kann. Über diese Annahmen wollen wir unsere Kunden anregen, nachzudenken, um zu verstehen, woher sie kamen. Und durch dieses Verständnis können wir alle zusammen den Prozess ändern. Der Kunde muss wissen, dass er derjenige ist, der verantwortlich ist. Ohne ihn haben wir keine Jobs. Und das ist wirklich wichtig. Man muss also nicht daran glauben. Wenn man es nicht mag, dann muss man nicht daran glauben. RAJSHAHI, BANGLADESCH Ich liebe die Stickerei, Shantu. Die Stickerei ist wirklich schön. Findest du nicht, dass wir die Stickerei auf beiden Seiten hinzufügen sollten? Ich denke, wir sollten sie definitiv hier hinzufügen. Ich finde, es sieht geizig aus, sie nur vorne zu haben. Also machen wir es auf beiden Seiten. Es wird nicht viel mehr kosten. Es ist nicht zu dicht, nicht? Swallows ist ein Fair Trade-Modeunternehmen, aber ist auch ein Entwicklungsverein. Es hilft mehr als . Menschen in diesem Dorf. Ich komme hier alle vier Monate her. Wir nennen das „Produktionsreisen.“ Und wir arbeiten mit den Erzeugern, um herauszufinden, was die Hindernisse sind, um ein großartiges Produkt herzustellen und es auf den Markt zu bringen. Und wir betreiben auch Fair Trade-Hilfe zur Selbsthilfe. Wir sehen uns also die Hindernisse an, um mehr Sozialleistungen zu fördern oder den Umweltschutz in diesen Gebieten zu verbessern. Meiner Meinung nach geht es hier um Partnerschaft. Es geht darum, zusammen mit dem Team hier kreative Lösungen zu finden, ihre Probleme zu erkennen und einen Weg zu finden, der für alle funktioniert. Ich möchte den besten Mitarbeiter hier in Swallows und eine weibliche Repräsentantin von Swallows im August oder nächsten Frühling nach London einladen. Ich möchte, dass ihr darüber nachdenkt, wer der beste Repräsentant wäre. Ihr sollt wissen, wer eure Kunden sind, und ich möchte, dass ihr den Markt wirklich versteht und all euren Freunden davon erzählt, wenn ihr zurückkommt. Mit mir. Wenn sie es einsträngig, Einzelstich macht dann sollte sie es vielleicht dichter machen? – Ok. – Enger? Wenn sie jetzt weitermacht, gehen wir rauf in den Musterraum für SS. Kann sie mit uns kommen und das Nächste zeigen, das sie macht? Ja. Ich hoffte, dass People Tree nicht notwendig sei, und ich hoffte, dass wir ein Handelssystem hätten, das auf unsere Menschenrechte und die Umwelt achtet. Aber je mehr ich an der Entwicklung beteiligt war und enger mit den Partnern gearbeitet habe, desto mehr schreckliche Sachen habe ich bei den Handelspraktiken entdeckt, die alles untergraben an was wir glauben, und all das, an was die meisten Menschen glauben und wertschätzen. People Tree ist dadurch entstanden. Es entwickelte sich von einer großartigen Gruppe von Menschen, die fest daran glauben, dass es einen anderen Weg des Arbeitens, Lebens, Konsumierens, der Interaktion mit Menschen, auf eine menschliche Weise gibt. Ich hätte nie gedacht, dass es einmal Tausende Geschäfte gibt, die People Tree verkaufen. Und ich sehe, dass es noch so viel mehr zu tun gibt. Ich denke also, dass es nicht nur um kreative Jobs für . Menschen, die für People Tree arbeiten, geht, sondern auch darum, dass man zur Wende in der Industrie beiträgt, und die Betriebsmodelle zeigt und prüft. Als wir zum ersten Mal biologisch anbauten gab es damals nur zwei oder drei von uns und wir bildeten die Texas Organic Cotton Marketing Cooperative. Die Abmachung war, dass sie anbauen und ich sie verkaufe.



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