Radio Ko 87.9 Fm

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Es will dich glauben lassen, dass du wunderschön in diesem Teil aussiehst. Aber dann gibt es dir das Gefühl: „Nein, du siehst dick darin aus, du siehst nicht so toll aus, es tut dir leid, dass du es gekauft hast, aber man kann etwas anderes kaufen.“ Man bedenke also all die Autowerbungen, die einem vermitteln: „Ich hab es jetzt wirklich geschafft. ich bin eine ganz passable Person, weil ich diesen BMW oder Audi fahre.“ Oder man bedenke all die Shampoowerbungen, die man sieht, wo die Person schönes wallendes Haar hat und beliebt ist und von den Menschen um sie herum geschätzt wird. Die fundamentale Botschaft ist dieselbe: Um deine Probleme im Leben zu lösen, wir alle haben Probleme in unserem Leben, Probleme im Leben löst man durch Konsum. Hey, Leute! Heute komme ich zu euch mit einer Kleidungsausbeute! Ich war vor ein paar Tagen einkaufen und bin wortwörtlich durchgedreht und habe so viele Sachen gekauft. Meine Spambox, weiß nicht, ist wortwörtlich explodiert wegen euch, weil ihr meintet, ihr wollt eine Ausbeute. So, hier ist es. Ok, Erstens, ich habe hier ein paar Teile von H&M. Dann ging ich zu Forever . Keine Frage, es war Schicksal, ich musste es einfach haben, hätte es schweben können, wäre es mir entgegengeschwebt. Ich habe diesen Rock gekauft, knallgelb für $,. Ein knöpfbares Jeansding. Und das fand ich einfach nur heiß. Heiß, heiß, heiß! Es ist ein grauer Strickpulli und hat überall rosarote Herzen. Ich liebe es. Ich liebe Batik-Klamotten. Batik-Klamotten sind obergeil. Es hat vorne ein kleines Yin-Yang-Symbol. Ich liebe die so sehr. Und dieser wirklich hübsche hellblaue Pulli. Ich weiß nicht, ob ich das tragen werde, weil ich nicht sicher bin, ob ich es mag. Ich muss aufhören. MAILAND, ITALIEN Ich versuche, besser zu verstehen, warum Menschen nicht realisieren, dass sie ärmer und ärmer werden. Und ich frage mich, was hat sich geändert… ANLAGEVERWALTER …im Gegensatz zu meiner Jugend? Und Mode ist etwas, das sich drastisch verändert hat. Ich konnte mir ein, zwei T-Shirts, vier T-Shirts zum Beispiel im Jahr leisten. Jetzt kaufen meine Kinder für jede Party ein T-Shirt. So habe ich verstanden, dass Fast Fashion etwas ganz Neues ist. Falls es Ihnen aufgefallen ist, der Preis ist in den letzten Jahren gestiegen. Und es geht aus dem Verschwinden der Mittelklasse hervor. All die Dinge die Menschen also brauchen kosten viel Geld, wie Häuser, Studium, Lebensversicherung. Auf der anderen Seite gibt es eine Quelle des Trosts, Teil ihres Lebens. Sie können ein T-Shirt kaufen, zwei T-Shirts pro Party, oder pro Tag, obwohl ich sehr arm bin und alles verloren haben, habe ich die Dinge verloren, die ich wirklich brauche. Heutzutage kaufen wir über Milliarden neuer Kleidungsstücke jedes Jahr. Das ist Prozent mehr als die Menge die wir vor zwei Jahrzehnten kauften. Wie wir Kleidung kaufen hat sich so stark geändert, so schnell, dass einige Menschen Abstand gewonnen haben, um den Ursprung dieses neuen Modells zu verstehen oder die Folgen einer solch noch nie da gewesenen Steigerung des Verbrauchs. Es gibt einen Beitrag in Printer’s Ink, aus der marktführenden Zeitschrift für Branchenwerbung, von einem berühmten Werbetexter namens Earnest Elmo Calkins, der ein bedeutender Mann der Kunst der Werbetexte war. Es war ein Beitrag, der „Konsumation“ hieß. In diesem Beitrag sagt er, dass es zwei verschiedene Arten von Produkten gibt. Es gibt die, die man verwendet, wie Waschmaschinen, Autos und so weiter. Dinge, die man kauft und für längere Zeit verwenden kann. Und dann gibt es Dinge, die man verbraucht, wie Kaugummi und Zigaretten und andere kurzlebige Verbrauchsgüter. Er beschrieb Konsumation als etwas, bei dem es darum geht, Menschen dazu zu bringen, die Dinge die sie nutzen, so zu behandeln, als ob es Dinge wären, die zu verbrauchen sind. Mit ihrer innovativen Verkaufspolitik „Kauf eins, bekomme drei Gratis“ ist ein Anzug von Joseph A. Bank tatsächlich billiger als Küchenpapier. Und jetzt kommen sie in diesen leicht nutzbaren Spendern. Mit vier Anzügen zum Preis eines bescheidenen Abendessens, habe ich kein schlechtes Gewissen, sie wegzuwerfen, wenn ich fertig bin. Man muss sich nur Mülldeponien ansehen. GRÜNDERIN, GESCHÄFTSFÜHRERIN Der Umfang an Kleidung und Textilien, die weggeschmissen werden, ist über die letzten zehn Jahre stetig angestiegen. Das wirft einen dunklen Schatten auf die Fast Fashion-Industrie. Je mehr wir uns der Degradierung der Spezies annähern, und unsere letzten übrig gebliebenen ursprünglichen Instinkte wegwerfen, desto mehr scheinen wir wild entschlossen zu sein, mehr Wegwerfartikel zu produzieren. Es macht keinen Sinn. Mode sollte nie und kann nie als Wegwerfprodukt gesehen werden. Ich glaube, dass nach dem großen Wandel in jeglicher Industrie es eine Weile dauert, bis man den Dreck riecht und sieht, der aus etwas kommt, das verschmutzt ist. Ich glaube, dass es jetzt eine Wende gibt, weil man nicht verleugnen kann, dass die Fast Fashion-Industrie massive Auswirkungen auf die Entwicklungsländer hat. Der Durchschnittsamerikaner wirft etwa Kilo an Textilabfällen pro Jahr weg. Hinzukommen mehr als Millionen Tonnen an Textilabfällen aus den USA allein. Das meiste davon ist nicht biologisch abbaubar. Es bleibt also für die nächsten Jahre auf den Mülldeponien, während sie Schadstoffe in die Luft ausstoßen. Der reine Anteil an Billigkleidung, auch wenn Menschen glauben, dass sie das ausgleichen, wenn sie es an Hilfsorganisationen geben. Die Reise eines T-Shirts, das an eine Hilfsorganisation gespendet wird ist widerwärtig genug. Pepe… Es ist eine Krankheit in Haiti. Nicht nur in Haiti, aber in jedem Dritteweltland, das man besucht. Es ist ein Problem, ein enormes Problem. Pepe, ein Haufen an Kleidung. Die meisten sind aus den Staaten. Menschen kommen und kaufen Kisten voller Kleidung. Sie wissen nicht einmal, was sie kaufen. Das sind Kleidungen, die Menschen an Hilfsorganisationen spenden und die Organisationen können sie in ihren Gebrauchtläden nicht verkaufen. Sie verpacken sie, verschicken sie in diese Dritteweltländer, die meisten landen dann hier. Es stellt sich heraus, dass nur rund zehn Prozent der Kleidung,



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