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Laute Fahrgeräusche. Hier Leitstelle, ich rufe Zug ! Zug hören Sie mich ? Hier Zug , bitte kommen ! Halten Sie nicht mehr an den Stationen ! Fahren Sie Ihre Strecke, ohne anzuhalten ! Der Zug vor Ihnen hat Minuten Vorsprung. Leitstelle, ich habe verstanden. Laute Fahrgeräusche. Hupen. Sehr laute Fahrgeräusche. Lautsprecher:Der Zug nimmt keine Fahrgäste mit. Lautes Klopfen. Das ist nicht normal ! Über Funk:Der Zug vor Ihnen hat Minuten Vorsprung. Es rummst. Die Leute erschrecken. Es knallt. Laute Fahrgeräusche. Lautes Rattern. Schüsse. Die Leute schreien. „Ein Mörder beschuldigt die Polizei, ihn laufen gelassen zu haben.“ Minos: „Ich war kurz vor Letellier, als er die Verfolgung aufgab.“ Minos: „Begehe ich morgen wieder ein Verbrechen, hat Letellier schuld.“ „Der schießwütige Kommissar rechnet mit der Unterwelt selber ab.“ „Letellier mußte sich entscheiden: Minos oder Macucci.“ „Und Letellier rächt sich !“ Ein Psychiater hörte Minos Tonbandaufzeichnungen ab. Er sagt, Minos sei krankhaft gespalten und habe Wahnvorstellungen Zwischen Kranheitsschüben ist er ganz normal. Dieser Mann wird sicher von seinen Nachbarn geschätzt. Er verwandelt sich plötzlich in einen blutrünstigen Irren. Er verurteilt die, die er für unmoralisch hält. Jeder Polizist würde sich um diesen tollen Fall reißen. Außer mir ! Macucci kriege ich irgendwann. Der ist meine Kragenweite. Aber dieser Kranke ist nicht mein Fall. Deshalb muß ich Sie bitten, mich von diesem Fall zu entbinden. Das wär’s ! Letellier ! Übertreiben Sie nicht ? Man kann nicht alles nur mit Muskeln und ohne Hirn lösen. Muskeln sind doch nur ein paar Gramm gehärtete Gelatine. Sie erhalten einen Polizisten am Leben. Sie sind kein Raußschmeißer in einer Bar. Man kann nicht immer machen, was einem gefällt. Minos hat Sie angegriffen und damit herausgefordert. Dieser Herausforderung können Sie nicht ausweichen. Kommen Sie aus dieser Scheiße nicht raus, nehme ich Ihren Kopf. Ich drücke ihn tiefer in die Scheiße. Verzeihung, Direktor. Kann ich gehen ? Lassen Sie das untersuchen. Ich will wissen, was das war. Wo hast du das gefunden ? Minos hat es auf dem Dach verloren. Musik. Sie erschrickt. Die Tür knallt. Die Tür knallt. Knallen. Geschirr klirrt. Das macht mich noch wahnsinnig. Seit Nächten komme ich her, und Sie erschrecken noch. Das Glas können Sie nicht nehmen. Warum ? Es hat einen Sprung. Warum heben Sie es auf ? Böse:Ich weiß es nicht ! Ich hebe kein Glas mit Sprung auf. Erschrecken Sie bloß nicht. Ich komme ! Gehen Sie ins Bett ! Nein ! Hören Sie auf, mit dem Kopf zu wackeln. Telefonklingeln. Das Telefon klingelt weiter. Helene, habe ich dich geweckt ? Nein. Einer von der Polizei ist hier. Du weißt schon warum. Also bis morgen. Ich küsse dich. Bis morgen. Er stöhnt. Ihr Macker soll hier nicht anrufen. Er sorgt sich und ist kein Macker ! Er ist Chef vom Krankenhaus und verheiratet. Sie können Ihr Verhältnis nicht mehr geheimhalten. Sie werden überwacht. Sie haben allen Grund nervös zu sein. Ich aber auch. Durch Minos komme ich kaum noch zum Schlafen. Gehen Sie doch schlafen. Nein ! Aber ich will Ihre Saulaune nicht mehr ertragen. Hauen Sie ab ! Nicht schreien ! Es klingelt. Ach Pierre ! Ich wette, Sie haben es vergessen. War es heute ? Aber ja ! Kennen Sie Kommissar Letellier ? Ja, vom Krankenhaus. Guten Abend. Guten Abend. Sie wollten, daß ich die Polizei rufe. Jetzt kann ich nicht weg. Wir gehen ins Kino, wenn das vorbei ist. Guten Abend, Herr Kommissar. Guten Abend. Er liest vor:“Das Polizei-As spielt Western mitten in Paris.“ Hätte ich Macucci vor einem Jahr gefangen, wäre ich jetzt ein Held. Der Hauptkommissar wartet auf den Telefonanruf eines Verrückten ! Großer Gott ! Ah, ja? Allerdings ! Was haben Sie sich erträumt ? Ich wollte ein As bei der Polizei werden. Ein Erlebnis hat mich beeindruckt. Es waren amerikanische Soldaten, die einen Staatsbesuch begleiteten. Sie hatten ihre Hände auf dem Kühler. Ihren Blick vergesse ich nie. Sie suchten einen Mann in irgendeinem Versteck. Ich war noch ein Schuljunge. Ich sah diese Männer in der Wochenschau wieder. Da sagte ich mir, genau das will ich werden ! Das habe ich noch niemandem erzählt. Da haben sie aber Glück. Was ? Da haben Sie Glück, daß Sie es keinem erzählten. Warum ? Weil es erschütternd ist. Was soll das ? Letellier träumt Jahre, ein Gorilla zu sein ! Schwachsinn, aber ich ahnte es schon, als ich die Zeitung las. „Schießwütiger Kommissar rechnet mit der Unterwelt ab.“ Mein kleiner Bruder ist ja erwachsener als Sie. Ich bin vielleicht nicht erwachsen, aber ich bin kein Heuchler. Ihr Liebesroman mit dem verheirateten Chef ist verlogen. Sie liebt ihn, aber wohin führt das ? Sagt er: „Liebling, ich kann den Abend nicht mit dir verbringen.“ „Ein ausländischer Kollege kommt an.“ Sagt sie: „Du willst nur bei deiner Frau bleiben.“ Er: „Zwischen mir und meiner Frau ist lange Schluß.“ Und so weiter, und so weiter. Ich bin vielleicht ein Cowboy, spiele aber keinen Kitsch-Roman. Sind Sie jetzt zufrieden ? Ich bin nur müde. Ziehen Sie mal Ihr Hemd aus ! Was ? Ziehen Sie sich aus und legen Sie sich mal da rüber. Ich mache Heil-Gymnastik. Sie haben’s nötig. Tut das gut ? Selten so wohl gefühlt. Ich habe das vorhin nicht alles ernst gemeint. Aber was ich Ihnen sagte, das habe ich gemeint. Das Telefon klingelt. Hallo ! Wer spricht da bitte ? Das wissen Sie genau. Sie haben doch heute Ihren Liebhaber gesehen? Geben Sie es zu ! Ich kann machen, was ich will. Der Anrufer lacht. Das Gesetz hindert Sie nicht daran. Die moderne Welt klatscht dazu. Aber mein Sinn für Gerechtigkeit hat Sie bereits verurteilt. Reden Sie weiter ! Ich wollte gerade mit einem Mann schlafen. Er hat kräftige Muskeln und zärtliche Hände. Sie wissen vielleicht nicht, wie schön das ist. Er sitzt neben mir und Sie tun uns sehr leid. Dreckige Hure, ihr wollt mein Telefon orten. Er legt auf. Sie hätten ihn nicht aufreizen dürfen. Ich wollte Sie aufreizen. Das freut ihn nicht. Telefonklingeln. Es freut ihn bestimmt nicht. Hallo ! Frau Grammont ? Ja. Hier ist das Krankenhaus. Notoperation ! Sie werden dringend erwartet. Ich komme sofort. Ich komme mit. Man sollte es Minos sagen. Es wird schwieriger, sich im uellen Schlamm zu wälzen.



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