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Ja, oder ist dir das zu viel? Fünf Mark pro Tag zu viel Nee, Mattes. Da lasse ich aber nicht mit mir handeln. Ich weiß, du bist ’n anständiger und lieber Mensch. Weniger kommt gar nicht in Frage. Du kannst auch ruhig liegen bleiben, wenn du willst und dich ’n bisschen ausruhen. Nachmittags schicke ich dir ein Tässchen Kaffee rauf. Ja! Und abends, da isst du mal schön im Bett, nicht? Ja. Schlaf schön, Junge. Na schön. Na, was ist? Alles in Ordnung. Was? Das hast du wirklich fertig gebracht? Ja, er ist so begeistert, dass er es gar nicht erwarten kann, bis er ins Gefängnis kommt. Das ist ja toll! Diplomatisch muss man sein. Was ist denn das, „diplomatisch“? Ja, diplomatisch, also Gott, Diplomatie Wenn ich zum Beispiel, sagen wir mal, ich bin auf den Müller böse, nicht? Und ich will dem Müller nun eine runterhauen. Und ich haue ihm eine runter und ich sage zu ihm: „Entschuldigen Sie, Herr Meyer. Ich hab Sie mit Herrn Schulze verwechselt.“ Das ist Diplomatie. Du bist ein Schlauberger! Ja, die Leute können von Glück sagen, dass ich nur Schneidermeister geworden bin und kein Minister. Morgen, Mölfes. Was ist, Mattes, willst du verreisen? Ja, ich mache Ferien. Ich fahre zu meinem Onkel nach Emmerich. Nee, genau heute, wo der Meister seine drei Wochen antritt? Ich kann nichts dafür. Da lässt du die arme Frau Wibbel ganz allein in dem Dreck sitzen? Na, die fährt doch die ganze Zeit über nach Königswinter zu der Oma von dem Meister. Ach, und dann kann ich in den drei Wochen die Arbeit ganz allein machen, was? Du wirst dich schon nicht totarbeiten, nicht? Tschüs! Du bist ’n fieser Charakter. So Morgen, Meister! Dann gehen Sie jetzt nach Canossa? Ja. Wird schon nicht so schlimm werden, nicht? Na, das glaub ich auch nicht. So drei Wochen auf der faulen Haut, die kann man manchmal gut vertragen. Ja, ja. Machen Sie’s schön! Danke. Und lass dir die Zeit nicht lang werden. Wiedersehen! Morgen, Mölfes. Der Schlüssel liegt unter der Matte. Ist aber schade, Frau Wibbel, dass Sie jetzt gerade wegfahren müssen. Warum? Na, die Ruhe in der Wohnung hätte Ihnen bestimmt mal gut getan. Na, und dann Wir beide allein, das wäre doch bestimmt sehr gemütlich geworden. Dafür wäre dein Mariechen umso ungemütlicher geworden. Also bis dann. Pass auf alles gut auf und vergiss nicht, den Vogel zu füttern. Und wenn irgendetwas Besonderes ist, meine Adresse hast du ja. Wiedersehen! Hallo? He! Wo wollen Sie denn da hin? Bitte machen Sie hier mal auf. Haben Sie einen Erlaubnisschein? Ja, für drei Wochen. Mhm, Anton Wibbel, Schneidermeister. Personalausweis. Drei Wochen Haft. Na, dann kommen Sie mal mit, Häftling Wibbel. Bitte. Bitte, nach Ihnen. (Anton singt) Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht. Pflückt die Rose, eh sie verblüht. Man schafft so gern sich Sorgen und Mühen, sucht Sorgen auf und findet sie und lässt das Veilchen unbemerkt, das uns am Weg blüht. Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht. Pflückt die Rose, eh sie verblüht. Drachenfels! Ich war noch nie in meinem Leben auf dem Drachenfels. (Anton) Dann gehen wir doch hin.



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