MDR KULTUR 107.4 FM

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Davon hat meine Großmutter geschwärmt. Na ja, deine Großmutter kann auch ruhig hingehen. Aber du gehst nicht. Ach! Nur wegen dem dummen Zeug, was die Frauen da machen? Ehrlich gesagt, ich kann mir gar nichts darunter vorstellen. Na, hoffentlich kannst du das nicht. Kann ich das wirklich nicht? Natürlich, du Schnobbel! Aber deswegen brauchst du nicht auf die Altweiberfastnacht! Komm, Essen wird kalt. Sag, isst du das wirklich nicht mehr? So, nun wollen wir mal, nicht? Aber Meister, ich gehe noch schnell ’n paar Minuten aufs Sträßchen, ja? Um ein kleines Verdauungsspaziergängchen zu machen. Bis gleich. So ein Kadett. Jetzt hat der uns alles vor der Nase weggeputzt. (Telefon klingelt) Schneidermeister Anton Wibbel, ff. Herrenmoden, Wibbel selbst. Was? Ja, der Anzug ist fertig. Sie können kommen. Tag, Mariechen! Tag, Mölfes. Du, hast du nichts zu essen für mich? Ich hab einen Hunger! Ach, Hunger, Hunger! Kriegst du denn bei deinem Meister nichts? Ach, das bisschen. Davon fallen einem ja alle Rippen auseinander. Also gut. Ich hole dir etwas Sauerkraut mit Speck. Fein! Aber nur, wenn du heute Abend mit mir ins Kino gehst. Wir nehmen eine Loge ganz für uns allein. Ja, ja. Das können wir ja außerdem, nicht? Nun mach mal mit deinem Sauerkraut. Ich hab nicht viel Zeit. (alle drei singen) Mit einem Blumenstrauß steh ich vor deinem Haus und schau hinauf zu dir und wünsche mir, das Licht geht aus. Mein größter Kummer ist, dass du nie pünktlich bist. Und dass dein roter Mund mich nicht schon früher küsst! Ich schwör mir tausendmal, jetzt geh ich fort von hier: hier: hier: Und gerade in dem Moment kommst du lächelnd wie ein Engel aus der Tür zurück zu mir! Dann sieht mein Blumenstrauß zwar etwas müde aus, doch meine Liebe, die bleibt frisch. Jahrein, jahraus! Ach ja Was, Mölfes? Jetzt ’n Stündchen schlafen und dann ins Bett, nicht? Ach, wäre das schön! (Heftiges Klopfen) Na, na, na, mal nicht so toll hier! Wir sind froh, dass das Haus noch steht. Herein! Hallo! Ist das der schottische General? Pass auf, der macht jetzt Krach wegen der Grammofonkurbel. Hier! Du hast forgotten deine bottles! Mensch! Jetzt bin ich aber von den Socken! Du bist aber ’n feiner Kerl! Das hätte ich von einem von euch nie erwartet. Was hab ich gesagt? Der bringt mir die Flaschen. Komm, mein Junge! Setz dich. Darauf müssen wir müssen wir einen verpitschen, nicht? Fin, Korkenzieher! (Fin) Ich kann jetzt nicht! Außerdem hast du den in deiner Hose am Taschenmesser! Ach, stimmt! Was für ’ne richtige Hausfrau! Komm! Nun mach keine Sachen, setz dich! Was ’ne richtige Hausfrau ist, weiß in den Taschen von ihrem Mann besser Bescheid als der Mann selber! Außerdem brauche ich ja gar keinen. Ja, bis heute war ich ja ein bisschen fies auf euch alliiertes Gestrüpp. Aber du machst ja alles wieder gut, was die anderen versaut haben. Also, wollen wir mal! Prost! Guck mal an, das kann er schon! „Prost“ ist wohl das Erste, was ihr in Deutschland lernt. Ich denke, Sie können so gut Englisch, Meister? Oder soll ich vielleicht ’ne heiße Kartoffel holen? Die hast du ja doch alle verputzt.



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