planet radio 91.1 Mannheim

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Und über seine goldene Uhr. Verdammt noch mal, diese Mücken! Ich glaube, wir kriegen einen nassen Sommer dieses Jahr. So und jetzt gehe ich mal ein kleines Verdauungsspaziergängchen machen. Bis gleich! Tschüs! So ’n Flegel! Die Kränze auf meinem Grab sind noch nicht richtig verwelkt, und schon ist er hinter dir her. Morgen fliegt er! Dann schmeißt du ihn raus! Dann verdienen wir gar nichts mehr. Das ist mir egal! Ich hab keine Lust, mir mit anzusehen, wie du ihm den Kopf verdrehst. Hab ich nicht! Und ob du hast. Ich hab’s doch selber gesehen! Aber doch nur, damit er bleibt. Nein, er bleibt nicht! Aber Anton, du bist seit vier Wochen wirklich unausstehlich. Sei du mal tot! Dann vergeht dir auch die Lust zu leben. Das kommt nur, weil du den ganzen Tag im Kabuff sitzt! Geh doch ins Schlafzimmer! Da hast du’s viel bequemer. Da sehe ich ja nichts! Ach, Anton! Seit meiner Beerdigung bin ich nicht mehr an der frischen Luft gewesen. Ich sehe schon aus wie eine Kellerassel. Dann geh doch mal wieder heimlich. Ach, was heißt heimlich? Damals war das Haus leer, aber jetzt? Bei uns im Treppenhaus, da fällst du über die Nachbarn. Nee, nee. Das Leben macht keinen Spaß mehr, wenn man tot ist. Die einzige Freude, die man hat, ist, dass man keine Steuern zu zahlen braucht. Ha, das denkst du! Schau, was heute Morgen gekommen ist! Was, Erbschaftssteuer? Ich soll Erbschaftssteuer bezahlen? Nein, ich. Für das, was du mir hinterlassen hast. Junge, Junge. Das ist ja schlimmer als richtig begraben. Lebendig eingemauert. Und kein Geld mehr. Und das gerade jetzt, wo du auf so anständige Weise was verdienen kannst. Ach, mein Frosch! Ich denke, du bist mein Frosch, der in der Milch schwimmt. Wenn’s noch Milch wäre! Aber wo ich drin schwimme, das kann kein anständiger Mensch in den Mund nehmen. Anton! Na, ist doch wahr! Allein die Kerle, die da hinter dir her sind. Bist du eifersüchtig? Vielleicht auf Mölfes? Auf den auch. Auf wen noch? Was weiß ich, was alles hinter meinem Rücken passiert, wenn du mal aus dem Haus gehst. Das ist nicht dein Ernst! Sicher. Die Männer brauchen keine Hemmungen mehr zu haben, wenn sie mit dir anbandeln wollen. Du bist ja wieder ledig. (Klopfen an der Tür) Wer ist dort? Ich! Bosty! Bitte, der Nächste‘.! Schnell rein ins Kabuff! Aber schnell! Guten Tag. Tag, Bosty. Du sollst die Grammofon zurückhaben. Erinnerung für dich an Anton. Hier. Das ist aber rührend. Das hier, auch für Sie! Whisky, Whisky Danke schön. Aber das wäre wirklich nicht nötig gewesen. Wollen wir uns nicht vielleicht hier hinsetzen? Thank you. Anton was a good fellow. Sie jetzt sicher viel allein, ja? Meistens. Sie sollen aber nicht mehr so viel allein sein und traurig. Darum Sie mit mir mitkommen. Wohin? Oh, ins Theater, Kino, kleiner Trip mit Auto. Dann Sie wieder lachen. Das ist lieb von Ihnen, Bosty, aber das geht nicht. Why not? Warum nicht? Das kann ich Ihnen nicht erklären. Oh, I understand. Maybe später? Vielleicht. You smoke? Nein, danke. Maybe a little drink? Ja? Look! What is das? Mann aus der Kantine Schwindler. But next time, ich will bring you ganze Flasche.



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