Radio 95.5 Charivari München

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’ner Blitzanlage hinter ’nem Papiercontainer versteckt. Du musst doch bloß meinen Wagen zurückfahren, maximal dreißig Kilometer. Wenn mich die Bullen erwischen, ja, dann bin ich den Lappen für ’n Jahr los. Und was mach ich als Automechaniker ohne Führerschein? Tach Andy. Schlucke, halt ma‘ an. Hasse ’n Führerschein? Sogar Klasse zwei. Das is‘ ja super! Haste morgen Abend Zeit? Joa. Sach ma‘, weißt du eigentlich, dat du in den Monaten, in denen du hier bei uns arbeitest, mir nich‘ einmal zugelächelt hast? Zufrieden? Is‘ dat so deine Masche, die Zicken-Tour? Komm, gib ’s doch zu, in Wirklichkeit bist doch ganz geil auf mich, ansonsten hätt’st doch gar nicht so ’n enges T-Shirt angezogen, he? Willst nich‘ ma‘ den Lolli ausspuckn und dafür meinen Pimmel in Mund nehmen? Geh auf Toilette und hol‘ dir ein‘ runter, aber lass mich bitte in Ruhe. Ich glaube kaum, dat ich dat nötig habe. Denn ich hab gestern Nacht erst wieder so richtig schön wild rumgevögelt. Und jetz‘ tut dir dein Arsch weh. Na, Zuckermäuschen, biste wieder meinen Sohn am anbaggern? Ich glaub, Zuckermäusken gefällt et dir bei uns in der Firma nich‘ mehr. Sach ma‘, du hast doch gesagt, du hast die Briefe fertich? Ich hab gesagt, die Briefe gehen morgen raus. –, dat sind die Noten, warum wir dich hier eingestellt haben. Jetz‘ geh ma‘, lass uns ma‘ alleine, wir ham wat Geschäftliches besprechen. Wa Schlucke? Ja. Isse nich‘ süß, unser Zuckermäusken? Hoffentlich hält die sich noch so lange hier, bis du an ihr dran warst, Mark. Da musse dich aber beeiln, für wat anderes is die nämlich nich‘ gut. Hab‘ alles erledicht. Da geh ich aus von, Schlucke. Du bis doch mein bester Mann. Setz dich ma‘, ich muss wat mit dir besprechen. Hier, nimm meinen. Danke. Pass ma‘ auf, Schlucke, du muss mir ma‘ ’n Gefallen tun. Ich geb‘ da morgn so ’ne kleine Party, für die Jungs vom Verein. Und ich möchte, dat du währenddessen hier einbrichst und ’n bissken wat durcheinander machst. Hoftor aufbrechen, Tür aufhebeln, das Rolltor von ’ner Halle hochfahren und so weiter. Ja, aber warum soll ich in unserer Firma einbrechen? Wir woll’n die Versicherung be n. So könn‘ ma‘ zweimal kassiern, einmal dat Geld von den Tschuchen und dann no‘ dat von der Versicherung. Ja, Chef. Du weißt, ich hab schon mal gesessen. Schlucke, wat soll denn da passieren? Ne, ne, komm Mark, nich‘ so! Wenn Schlucke damit ’n Problem hat, dann müssen wir da drüber reden. Schlucke… Wie lange bist du jetz‘ bei mir? (Schlucke) Zwanzig Jahre. Zwanzig Jahre. Hab‘ ich dich in diesen zwanzig Jahren irgendwann mal hängen lassen? Nein, Chef. Siehste. Ich weiß nich‘, ob de dich erinnerst, wie ich damals meinen Freund Brinkmann überredet hab, dass er dich vertritt vor Gericht, wegen dieser Spannergeschichte? Ja, natürlich. Siehste, ich hab‘ immer zu dir gehalten. Und jetzt musst du mal wat für mich tun, eine Hand wäscht die andere. Dat nennt man Freundschaftsprinzip. Willste auch eine? Ja, danke. Feuer. Sag ma‘, Schlucke, wir woll’n die nächsten zwanzig Jahre doch auch noch zusammenarbeiten, oder? ‚türlich. Lass ma‘ steckn, kannse behalten.



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