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Sandro! Was soll das? Mach sofort auf! Sandro! Mach auf! Bist du übergeschnappt? Was hast du vor? Sandro! Aufmachen! Ich finde die Fotos sehr gelungen. Es ist eine hübsche Ausstellung, nicht wahr? Ein erotischer Kunstgenuss. Wie konnten Sie die Fotos schießen? Teleobjektiv. Kein Problem, ich hab eine erstklassige Kamera, macht hervorragende Bilder. Sie können die Fotos haben, für Millionen Lire. Ein Liebhaberpreis. Inklusive Negative. Weißt du, damals war ich jung und allein. Ich war wahnsinnig liebebedürftig. Ich habe jahrelang die Rolle einer selbstsicheren Frau gespielt. Kalt und hart. In Wirklichkeit bin ich hypersensibel. Labil und hilflos. Angela darf davon nie etwas erfahren. Angela darf davon nie etwas erfahren? Tatsache ist, dass Angela alles weiß. Von A bis Z. Ich hab die Fotos geschossen, weil sie es so wollte. Wie kann ein Mensch nur so einen schmutzigen Charakter haben, dass er auch noch andere mit reinziehen muss? Das ist mir unbegreiflich. Ich warne Sie! Lassen Sie Angela aus dem Spiel. Jetzt wollen wir mal etwas klarstellen! In dieser Geschichte stecken wir alle drin und niemand kann sich da aus der Affäre ziehen! Ich kann das nicht und Sie am allerwenigsten. Und eben so wenig dieses kleine, billige Flittchen, Angela. Halten Sie den Mund, Sie! Raus! Ihre Gegenwart kotzt mich an. Sie gewissenloser Lump! Gerade Sie haben es nötig, hier den Moralapostel zu spielen. Sie Aasgeier! Was wollen Sie denn noch hier? Geld haben Sie doch, also verschwinden Sie! Mir gefällt nicht, dass Sie von mir wie von einer Sau sprechen. Ich mag eine sein, aber es gibt andere, die sind größer. Sie sind ja betrunken. Okay, ja, ich bin betrunken. Das haben Sie erfasst. Angela dagegen, ja, die ist immer kalt und nüchtern. Ich habe Ihnen doch den Hof gemacht. Und wissen Sie auch, wessen Idee das war? Angelas! Ich will Ihnen auch sagen, warum. Um Sie bei ihrem Vater auszuspielen. Sie wollte Sie loswerden. Nein, das ist nicht wahr! Intrigieren Sie ruhig weiter. Spielen Sie nur Ihre elende Rolle bis zum Ende. Sie elender, missratener, seelischer Krüppel! Du widerst mich an! Ich würde mal sagen, sie hat gute Arbeit geleistet. Was sagen Sie? Die Fotos von Ihrem Internat. Euer Ausflug zum Cap d’Orso. Die Sache unter der Dusche in Ihrem Zimmer. Sie hat mich jeden Tag über das vorgefallene bestens informiert. Und dann haben wir zusammen darüber gelacht. Das ist nicht wahr! Das ist nicht wahr! Das ist nicht wahr! Nein! Sie hat alles vorzüglich geplant. Alles. Erinnern Sie sich noch an das Fest, wo sie Sie dazu geholt hat? Auch das war geplant. Wie Ihnen alle den Hof gemacht haben? Angela hat Sie langsam aber sicher weichgekocht. Und dann die Sache mit der Vergewaltigung. Warum sollte ich Angela vergewaltigen? Sie steigt seit über einem Jahr täglich mit mir ins Bett. Hören Sie auf! Hören Sie auf! Täglich steigt sie mit mir ins Bett. Ich kann nicht mehr! Schweigen Sie! Hören Sie auf zu lachen! Es kann doch nicht wahr sein! Doch! Doch, aber sicher, Gnädigste. Nein! Oh Gott! Weißt du, damals war ich jung und allein. Ich war wahnsinnig liebebedürftig. Ich habe jahrelang die Rolle einer selbstsicheren Frau gespielt. Kalt und hart. In Wirklichkeit bin ich hyper- sensibel. Labil und hilflos. Weißt du, damals war ich jung und allein. Ich war wahnsinnig liebebedürftig. Skandal im Parini-Lyzeum. Lehrerin tötet sich. Angela hat sich auch die Zeitung von damals besorgt. Hören sie doch auf! Bitte seien Sie still. Ich kann nichts mehr hören. Aufmachen! Ich muss hier raus. Aufmachen! Um Himmels willen, mach doch auf! Aufmachen! Hört mich denn niemand? Um Himmels willen, mach doch die Tür auf! Aufmachen! Hilfe! Ich muss hier raus! Aufmachen! Irene! Irene! Es ist zu spät. Irene! Bitte hör mich an! Ich weiß, dass du mir nie verzeihen wirst. Ich Idiotin habe alles falsch gemacht. Aber ich kannte dich ja nicht. Jetzt weiß ich, wer du wirklich bist. Es ist alles meine Schuld. Bitte, Irene. Lass mich dir alles erklären. Nein! Na sieh dir so was an. Die fahren ja wie die Geisteskranken hier. Wo die Straßen so kurvig sind. Immer schön langsam, Fräulein! Verdammt, Irene.



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