Radio BR-Klassik

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Freut mich. Noemie. Freut mich. Willkommen. Was schreibst du? Einen Artikel. Ich wollte schon immer Journalist werden. Mit schrieb ich mal hier, mal dort. Na ja, hauptsächlich links. Der Artikel jenes Morgens wurde nie fertig. Wegen ihr. Wegen Noemie und ihren blauen Augen. Noemie und ihrem blauen Handtuch. Noemie ohne ihr blaues Handtuch. Also nackt. Vielleicht lege ich eine Pause ein. Gute Idee. Nur Radio Damit alles klar ist. In Tagen fahre ich. Danach sehen wir uns nicht wieder. In Ordnung? In Tagen wirst du mich anflehen, dass ich bleibe. Versprochen? Versprochen. In Ordnung. Im Leben hat man ein Recht auf magische Momente. Die Tage waren gut. Sie waren richtig gut. Ich geizte mit nichts. Platini im Geoffroy-Guichard-Stadium. Saint-Etienne by night. So richtig mit Stil. Ganz großes Kino. Und zum Finale: das Haus meiner Kindheit. Sind deine Eltern da? Nein. Mein Vater ist in der Fabrik. Wir kamen von da Radio Ah ja? Heute kein Manufrance? Wir streiken wieder. Mademoiselle. Guten Tag. Darf ich vorstellen? Noemie. Lammschulter mit Rosmarin, sagt Ihnen das zu? Die Genossenschaft sollte den Traum von der Selbstverwaltung durchsetzen. Aber die Banken haben uns im Würgegriff. Und dieserjunge Unternehmer, Bernard Tapie? Sollte der die Firma nicht übernehmen? Alles Bluff. Mit der Linken wär das anders. Der Linken versagt öfter das Gedächtnis. Deprimiere sie nicht, Papa. Noemie geht auf die ENA. Aha? Warum? Was Sinnvolles tun. Ob Sie da den richtigen Weg eingeschlagen haben? Was würden Sie denn tun? Wenn Sie das Leben von Menschen weniger hässlich machen wollten? Leon ist ein Lieber. Das sage ich jetzt nicht, weil er mein Sohn ist. Als seine Mutter starb Radio Hat er davon erzählt? Nein. Wir kennen uns wenig. Da war er , sein Bruder . Ich kümmerte mich um sie und sie sich um mich. Auch wenn letzten Endes jeder seine eigenen Wunden heilt, so gut er kann. Ich habe keinen Wein gefunden. Wir wollen Sie auch nicht länger stören. Danke. Es war lecker. Hören Sie nicht darauf, was ich sage. Ich hoffe, Mitterrand hat Erfolg. Ich würde sagen: Wir sprechen uns in Jahren. Moment. Hier: Schwarz auf Weiß. Mitterrands “ Vorschläge“. Dann sehen wir uns in Jahren. Ich hoffe, schon vorher. Auf Gleis fährt ein: Zug von Saint-Etienne nach Paris. Hier. Danke. Bitte jetzt keinen Bahnhofsabschied. Warte. Hier, für dich. Sandwich. Die im Zug sind nicht lecker. Danke. Also dann. Ab mit dir. Ich dachte Radio Ich könnte doch auch in den Zug steigen. Einfach so. Nur weil wir gesagt haben Radio Hör auf, Leon. Es gibt Züge und Mädchen, die sollte man aufhalten. Den Saint-Etienne-Paris um : Uhr zum Beispiel. Ich hab’s nicht gemacht. Ich bin nicht eingestiegen. Jahre später. Ich dümple in Saint-Etienne. Ich bin freier Journalist für FR Rhöne-Alpes. Es ist die Zeit der wirtschaftspolitischen Strenge. Die großzügigen Reformen sind vorbei. Fabriken schließen. Arbeitslosigkeit steigt. Gürtel werden enger geschnallt. Leon,na? „Sozialabgaben sind absetzbar. Bezüge werden dem zu versteuernden Einkommen zugerechnet, damit Freibeträge von bis % zugunsten des Angestellten greifen.“ Was liest du? Nichts, nichts. Gar nichts. Einen Katalog. Einen Katalog? Ja. Nicht so laut. Papa schläft. Er schläft? Nickerchen. Ich muss dir was sagen. Ich bin hier fertig. Ah, mein kleiner Leon. Immer noch genauso hübsch. Hat er dir Radio ? Was soll der Saustall? Er war es. Hol den Lappen. Hast du nichts angeboten? Doch. Nein. Ich habe Hunger. Lügner! Magst du noch Schokokekse? Damit hab ich aufgehört. Ich mache dir Nesquik. Was Warmes bei der Kälte tut gut. Mama, er foppt dich doch. Ruhe geben. Aufräumen. Oh, ich weiß was. Ich mache dir Crepes. Nein. Ich habe gerade gegessen und muss ein bisschen aufpassen. Machst du Diät? Ein wenig. Stimmt es, dass du Radio ? Er war im Fernsehen. Er hat sich abgerackert. Ja. Er hat es zu was gebracht. Ja. Findest du nicht auch, dass er aussieht wie Patrick Sabatier? Ruhe jetzt. Hol endlich den Lappen. Hol den Lappen. Ich habe Makrouds gebacken. Davon nehme ich was. Weißt du noch, als Junge? Mama, wir wollten dann los. Ruhe. Sauber machen. Da kommt meine Reportage. Hier, nimm. Krise ist ihm ein Fremdwort. Er ist ein Erfolgsmensch. Er ist der Retter der Firmen in Not. Ich habe ein Recht auf Profit. Und auf meinen Privatjet. Ich habe ihn verdient. Wie viel verdienen Sie? Ich messe mein Leben in Geld. Sport in Zeit. Bücher in Nobelpreisen. Eine Million im Jahr? Mehr? Nicht alle billigen Ihr Vorgehen mit Manufrance. Es heißt, Sie hätten Betriebe ohne Rücksicht auf Stellen veräußert. Wenn ich kriminell werde, wisst ihr es. Ist er nicht hinreißend? Immer schön frisiert. Perfekt. Nicht wie du. Schau her. Was siehst du? Das Kino deiner Eltern. Genau das. Und warum kommt keiner mehr? Mieses Programm, oder? Falsch. Seit es Videokassetten gibt, kommt Brigitte Lahaie nackt zu den Leuten ins Wohnzimmer. Sylvain, der Bernard Tapie der Hintern. Wir kennen uns, seit wir sind. Er organisierte damals das erste ofestival für Minderjährige. Ich mache aus dem Kino einen shop mit Videoverleih und -verkauf. Vergiss es. Videorekorder sind zu teuer. Aber schau dir das an. Was ist das da?



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